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Wir helfen hier und jetzt

Aktiv für Menschen - Der ASB in Sachsen

Der ASB ist als Wohlfahrtsverband und Hilfsorganisation politisch und konfessionell ungebunden. Wir helfen allen Menschen – unabhängig von ihrer politischen, ethnischen, nationalen und religiösen Zugehörigkeit.

Für diesen Kurs gehen Medizinstudenten nach Leipzig

Bild: ASB/B Bechtloff

Leipzig: Im Januar absolvierten Medizinstudierende der Universität Leipzig die dreitägige Übung „Technische Menschenrettung und Immobilisation“ im Rahmen ihres Notfall- und Akutmedizin-Kurses. Bei dem Notarzttraining konnten sich die Studierenden mit Geräten und Fahrzeugen der Hilfsorganisationen und der Leipziger Berufsfeuerwehr als Notarzt ausprobieren. Zunächst besuchten die rund 350 Studierenden eine Einführungsvorlesung. In der Kulturfabrik WERK 2 wurde später das Notfalltraining absolviert. „Dort warteten Rettungsfahrzeuge sowie etwa 50 Rettungsdienstmitarbeiter und Notärzte der Hilfsorganisationen und Feuerwehr auf die Studenten“, verrät Albrecht Scheuermann, Referatsleiter Rettungsdienste und Katastrophenschutz beim ASB. „Das Training ist ein wesentlicher Baustein unserer praxisorientierten notfallmedizinischen Ausbildung“, ergänzt Dr. med. Alexander Dünnebier, Ärztlicher Leiter der Übung. Der ASB Landesverband Sachsen e. V. organisiert seit nunmehr 14 Jahren das Notfalltraining gemeinsam mit dem Kursdirektorium Problemorientiertes Lernen (POL) an der Medizinischen Fakultät der Uni Leipzig.

 

 

Die Arbeitgeberattraktivität des ASB

Plakat_ESF_Projekt_2018.pngDresden: Im Sommer 2017 führte der sächsische ASB im Rahmen des ESF-geförderten Projektes „ Gelingen schreibt Geschichte(n)-Wertschätzende Organisations- und Personalentwicklung in Pflege- und Kindertageseinrichtungen“ erneut eine Mitarbeiterbefragung durch. Es beteiligten sich über 1.900 Mitarbeitende aus Kindertagesstätten, ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen. Sie beurteilten Arbeitszeiten, Bezahlung, Zusammenarbeit im Team, Führungsverhalten, Fortbildungsangebote u.a.m. Die Führung macht den Unterschied. Dies kam in den Antworten und Einschätzungen deutlich zum Ausdruck. Wichtigste Einflussfaktoren der Mitarbeitendenzufriedenheit sind die Arbeitssituation, die Mitarbeitendenorientierung und das Führungsverhalten. Der Vergleich zur ersten Mitarbeiterbefragung zeigt, dass die Hinweise aufgegriffen und wo erforderlich, Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt wurden. Die Mehrheit ist mit dem Team, der Arbeitssituation, der  Arbeitszeitgestaltung und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zufrieden. Das Vorhaben wird im Rahmen des Programms Rückenwind durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

 

BFD

Der ASB Landesverband Sachsen e.V. betreut derzeit ungefähr 100 aktive Bundesfreiwillige in Sachsen und Thüringen.

Hier trafen sich ca. 60 junge Freiwillige zu einem Kreativseminar in der Evangelischen Jugendbildungsstätte in Dresden. Waren die Jugendlichen bisher in ihren Seminargruppen unterwegs, so stand in diesem Seminar die Begegnung mit den anderen Seminargruppen und somit mit allen Freiwilligen U27 des ASB Sachsen im Vordergrund.

Nach dem gemeinsamen Start am Montag konnten sich die Jugendlichen einen Workshop heraussuchen, in dem sie sich die Woche über ausprobieren wollten. Während der Woche waren die meisten Jugendlichen mit Eifer und Fleiß bei der Arbeit. Am Freitag folgte der Höhepunkt der Woche - die Präsentation der Workshop-Ergebnisse. Zu sehen waren

  • ein Film über die Motivation, ein FSJ zu absolvieren,
  • eine Präsentation aus der Keramikwerkstatt und dem Tanzstudio mit Live-Tanzeinlage,
  • die Vorstellung der Xylofone, die bei Instrumentenbau entstanden sind,
  •  und eine Theatervorstellung der Gruppe Improvisationstheater/ Puppenbau.

Alle Teilnehmenden hatten großen Spaß an den Darbietungen und waren begeistert von den tollen Ergebnissen und der erlebnisreichen Woche.

ASB baut bundesweit Kompetenzzentren auf - Landesverband Sachsen federführend bei Konzeption

85 Prozent der Menschen ab 85 Jahren leben heute noch im eigenen Haushalt, und über 70 Prozent der Pflegebedürftigen werden von Angehörigen und/oder Hilfsdiensten zu Hause betreut. Ein erfülltes Leben bis ins hohe Alter, möglichst in der eigenen gewohnten Umgebung, wer wünscht sich das nicht? Die passenden Unterstützungsangebote dafür zu finden, ist allerdings nicht immer leicht. Oft läuft man als Betroffener oder Angehöriger dafür von Pontius zu Pilatus oder bekommt heiße Ohren vom vielen Herumtelefonieren. Die Vielfalt im Internet hilft da oft auch nicht weiter. Hier setzt nun der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) an und richtet Schritt für Schritt bundesweit „ASB Kompetenzzentren Leben und Pflegen zu Hause" ein. Die Informationszentren, untergebracht an Standorten von ASB-Pflegeeinrichtungen oder -diensten, beraten quartierbezogen hilfsbedürftige Menschen umfassend und vermitteln dabei das gesamte Hilfsangebot aller Anbieter, nicht nur das des ASB. Eigens geschultes Personal aus Pflegefachkräften und diplomierten Sozialpädagogen sorgt dafür, dass eine optimale und vor allem bedarfsgerechte Beratung stattfindet.

In Sachsen wurde ein erstes dieser Zentren in der Leipziger ASB-Pflegeanlage „Am Sonnenpark" eingerichtet. Dorthin lud der ASB Sachsen vor kurzem zu einer Fachtagung ein. Zwei Tage lang beschäftigten sich Geschäftsführungen, Bereichsleitungen im Bereich Pflege sowie Pflegedienst- und Heimleitungen des ASB aus ganz Deutschland intensiv mit dem Konzept der Kompetenzzentren sowie den neuesten Entwicklungen bei der Pflege. „Schon seit einem Jahr feilen wir an der Umsetzung unseres Zentrenkonzepts. Außerdem wollen wir die Zentren als eigene Marke etablieren", berichtet Uwe Martin Fichtmüller, Geschäftsführer des ASB Sachsen. „Die Tagung brachte alle auf den neuesten Stand und informierte vor allem über die Arbeit der bereits eingerichteten Kompetenzzentren." Der ASB Sachsen betreut federführend von Dresden aus das bundesweite Modellprojekt des ASB-Bundesverbandes. „Wir wollen schnell, unkompliziert und unbürokratisch älteren Menschen lotsengleich die besten Lösungen für ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben auch bei Hilfs- und Pflegebedürftigkeit vermitteln", so Fichtmüller. „Wir legen dabei großen Wert darauf, dass den Betroffenen eine Kontinuität in ihren individuellen Lebens- und Wohnformen ermöglicht wird, aber auch eine größtmögliche Selbstbestimmtheit, Selbstständigkeit, Selbstachtung sowie Geborgenheit, und dies auch, wenn eine intensive Pflege und Betreuung nötig ist. Im Fokus haben wir mit unserem Beratungsangebot vor allem die über 75-Jährigen und ihre Angehörigen."