Landesverband Sachsen e. V.

Freiwilliges Soziales Jahr beim ASB

Willkommen zum neuen FSJ Jahrgang

FSJ.pngIn den vergangenen Wochen haben sich zahlreiche FSJ´ler des aktuellen Jahrgangs verabschiedet und ihre Ausbildung begonnen. Weitere werden bis Ende August folgen. Wir wollen an dieser Stelle allen Freiwilligen herzlich Danke sagen für ihr Engagement!

Am 01. September 2016 startet unser neuer FSJ Jahrgang. Neben vielen jungen Menschen, die ihren Freiwilligendienst bei uns absolvieren möchten, wollen wir an dieser Stelle auch unsere neuen Einsatzstellen recht herzlich begrüßen.

Dies sind in Sachsen:

  • die ASB-Kita Sandmännchen in Auerbach
  • zwei ASB Einrichtungen der Flüchtlingshilfe in Zwickau und Wilkau-Haßlau
  • zwei Kindergärten der Gemeinde Glashütte in Dittersdorf und in Schlottwitz
  • sowie die Einrichtung Headwind, die sich um Schädel-Hirnverletzte Menschen kümmert.

Außerdem begrüßen wir den Bereich der Breitenausbildung des ASB Arnstadt als FSJ Einsatzstelle in Thüringen.

 

Wir wünschen allen Freiwilligen und allen Einsatzstellen einen guten Start und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

 

 

Anke Marx 24-AUG-2016
 

Freiwilligendienste

Spurensuche und Zeichen setzen

Pirna – ein Ort mit Geschichte und auch heute wieder ein Ort von Auseinandersetzungen mit Andersdenkenden. Das Abschlussseminar der Freiwilligen unter 27 Jahre des ASB Landesverband Sachsen e. V. fand vom 20. bis 24. Juni 2016 in Pirna-Liebethal statt.

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Am Donnerstag besuchten wir mit unseren Freiwilligen die Gedenkstätte auf dem Sonnenstein in Pirna, die den Opfern der Euthanasie gewidmet ist. Einst war auf dem Sonnenstein die weltweit erste Pflege- und Heilanstalt für geistig behinderte und psychische kranke Menschen untergebracht. Die Nationalsozialisten verkehrten 1940/ 1941 dies ins Gegenteil und brachten in den Räumen der ehemaligen Pflegeanstalt 14.751 behinderte oder psychisch kranke Menschen aber auch politische Gefangene um. Diesen Fakten widmete sich die Führung durch die Gedenkstätte am Vormittag.

 

Aber nur der Besuch der Gedenkstätte allein wäre diesem Thema und der aktuellen politischen Diskussion und Situation nicht gerecht geworden. Am Nachmittag konnten unsere Freiwilligen sich für einen von zwei Workshops entscheiden. Eine Gruppe machte sich auf die Spurensuchen nach jüdischem Leben in Pirna, welches von den Nationalsozialisten faktisch ausgelöscht worden ist. Die andere Gruppe wollte aktiv ein Zeichen setzen. Gemeinsam mit „Aktion Zivilcourage“ erneuerten wir einen Teil der Gedenkspur durch die Innenstadt von Pirna. Diese Gedenkspur steht mit ihren Kreuzen symbolisch für jeden der 14.751 Getöteten. Zahlreiche Pirnaer und Touristen bemerkten unsere Aktion und kamen mit den Freiwilligen ins Gespräch. Aber wir lernten auch eine andere Seite an diesem Tag kennen – einer Ladenbesitzerin in der Pirnaer Innenstadt schien unsere Aktion nicht zugefallen. Sie schimpfte lauthals und drohte sogar mit der Polizei. Die Freiwilligen – noch tief beeindruckt von den Geschichten und Bildern des Vormittags – waren sichtlich überfordert und erschüttert. Zum Glück handelte es bei der Frau um einen Einzelfall, weitere Pirnaer standen der Aktion positiv gegenüber und bedankten sich bei unseren Freiwilligen für ihr Engagement.

30-JUN-2016
 

ASB: Seit 10 Jahren feste Größe beim Görlitzer Europamarathon

130 ASB-Läufer beim Europamarathon am 5. Juni - ASB-Nudelparty am Vorabend

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Schon seit 2007 beteiligt sich der Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Sachsen (ASB) am Europamarathon in Görlitz. Waren es anfangs nur zwei Teilnehmer, wuchs die Zahl der ASB-Läufer bei der länderübergreifenden Laufveranstaltung von Jahr zu Jahr rasant. In diesem Jahr gehen beachtliche 130 ASB-Läuferinnen und -Läufer aus allen Teilen Sachsens an den Start. Damit wird der ASB immer mehr zu einer tragenden Säule der Laufveranstaltung. Ganz vorne mit dabei: Dr. med. Matthias Czech, der Vorsitzende des ASB     Sachsen und selbst begeisterter Langstreckenläufer. Dr. Czech wird am 10-Kilometer-Lauf teilnehmen. Ebenfalls mit ASB-T-Shirts auf den Laufstrecken vertreten: Zwei Schülerinnen vom Loyola-Gymnasium in Prizren (Kosovo), zu dem der ASB seit Jahren eine enge Verbindung pflegt. Neben der regen Teilnahme an den verschiedenen Läufen sorgt der ASB - genauer gesagt: dessen Regionalverband (RV) Zittau/Görlitz - schon seit dem ersten Europamarathon im Jahr 2004 traditionell für den Sanitätsdienst an den Laufstrecken auf deutscher Seite. Außerdem organisiert der RV am Vorabend (4. Juni) ab 18.00 Uhr das für alle Laufteilnehmer kostenlose Nudelabendessen, „Nudelparty“ genannt, in der Görlitzer Elisabethstraße.

„Der Görlitzer Europamarathon ist jedes Jahr aufs Neue eine gute Gelegenheit, für uns zu werben und zu zeigen, wie breit aufgestellt der ASB in Sachsen ist“, erklärt Dr. Matthias Czech. „Mit über 55.800 Mitgliedern gehören wir längst zu den großen Sozialverbänden im Freistaat. Insgesamt 4.700 Mitarbeiter arbeiten bei uns in den Kindertagesstätten, Alten- und Pflegeheimen und sozialen Diensten sowie in der Jugend- und Altenbetreuung, in Rettungs- und Beratungsdiensten oder im Katastrophenschutz.“ Doch nicht nur auf die öffentliche Präsenz kommt es dem Sozialverband in Görlitz an. „Beim Europalauf werben wir auch für Weltoffenheit, Toleranz und Völkerverständigung“, so der Landesvorsitzende. „Ganz bewusst bringen wir ja immer auch Schüler oder Azubis aus dem Kosovo mit. Gerade in Zeiten von diffusen Ängsten vor allem Fremden setzen wir so ein Zeichen für ein gutes Miteinander mit unseren europäischen Nachbarn. Schließlich unterstützen, betreuen, beraten und versorgen wir vom ASB Menschen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe und Religion. Unser Leitmotto ‚Wir helfen hier und jetzt’ gilt für alle Menschen.“

Nebenbei wirbt der Europamarathon mit seinen zwölf verschiedenen Wettbewerben vom Marathon bis zum 400-Meter-Lauf auch für das Laufen als Ausdauersport. „Laufen hilft bei der Gewichtskontrolle, sorgt für Ausgeglichenheit, stärkt das Herz-Kreislaufsystem, kräftigt den Bewegungsapparat und das Immunsystem“, weiß Dr. Czech, selbst Chefarzt für Innere Medizin an der ASKLEPIOS-ASB Klinik in Radeberg.

Die 130 ASB-Läuferinnen und -Läufer nehmen beim zwölften Görlitzer Europamarathon an insgesamt acht Wettbewerben teil. Die meisten Läufer, 44 an der Zahl, gehen beim Zehn-Kilometer-Lauf an den Start, 36 sind es beim Fünf-Kilometer-Lauf. Beim Marathon ist der ASB mit einem Läufer vertreten, beim Halbmarathon sind es 17 Teilnehmer im ASB-T-Shirt.

Presserückfragen: Uwe Martin Fichtmüller (ASB Sachsen, Landesgeschäftsführer)

Edwin Seifert (MEDIENKONTOR Dresden), Tel. 0173 / 18 57 930 26-MAI-2016
 

Wenn Sie mehr wissen möchten

ASB Landesgeschäftsstelle Sachsen

Am Brauhaus 10, 01099 Dresden

Telefon: 0351 426960 , Telefax: 0351 4269613
E-Mail: kontakt@asb-sachsen.de

Infomaterial + Dokumente

ASB startet "Projekt Pflege 2017"

„Ich glaube, für den ASB liegt ein großes Entwicklungspotenzial im Bereich der sozialen Dienste, insbesondere der Pflege. Und dass der ASB Sachsen sich in diesem Bereich so engagiert, ist wegweisend“, sagte ASB-Bundesgeschäftsführer Ulrich Bauch während der Auftaktveranstaltung zum „Projekt Pflege 2017“ des ASB Sachsen am 19. Januar in Dresden.

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Im Deutschen Hygiene-Museum trafen sich mehr als 120 ASB-Mitarbeiter aus Sachsen, um in Arbeitskreisen die Themen zu erörtern, die in den einzelnen Pflegeeinrichtungen und -diensten wichtig sind. Zu den Gästen zählte auch Karl-Josef Laumann, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung.

Uwe Martin Fichtmüller, Geschäftsführer des ASB Sachsen, betonte, dass die Pflege das wichtigste und mitarbeiterstärkste Arbeitsfeld des ASB in Sachsen sei. „Von den 4.200 Mitarbeitern sind 2.800 in der Pflege tätig. Das allein zeigt die Bedeutung des Themas", so Fichtmüller. „Umso wichtiger ist es, dass ein Kulturwandel in der Pflege erfolgt. Daher möchten wir den Beginn des Jahres 2016 nutzen und das Projekt zur Entbürokratisierung in der Pflege in unseren 70 Pflegeeinrichtungen und -diensten anstoßen und damit auch die Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes vorbereiten."

Der ASB-Landesverband Sachsen strebt in einem landesweiten Verfahren die Umsetzung des Strukturmodells in allen Pflegeeinrichtungen an. Dabei soll auch ein Kulturwandel in der Pflege unter dem Leitthema „Pflege 2017" bewirkt werden. In mehreren Veranstaltungen wurden die Mitarbeitenden der Pflegedienste und Pflegeheime im letzten Jahr für das Strukturmodell sensibilisiert und auf die Umsetzung vorbereitet. Die Multiplikatoren des ASB-Bundesverbandes und des Projektbüros „einSTEP" haben in zwei Schulungen 40 Mitarbeiter zu Multiplikatoren weitergebildet. In regelmäßigen Foren wird im Austausch die weitere Implementierung im Landesverband begleitet und unterstützt.

 

03-FEB-2016
 

Das Jahr der Ersten Hilfe beim Arbeiter-Samariter-Bund

Erste Hilfe - Kann jeder!

2015 ist das Jahr der Ersten Hilfe im Arbeiter-Samariter-Bund in Deutschland. Um dies zu verdeutlichen, rufen wir zu einer tollen Aktion auf!

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Ihr habt zum letzten Mal einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht, als ihr euren Führerschein gemacht habt? Das ist doch schon viel zu lange her, oder nicht? Beim ASB könnt ihr eure Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen. Das ist ganz einfach und macht auch noch Spaß. Denn #EHkannjeder. Mehr zu unserer Aktion erfahrt ihr unter www.asb.de/ehkannjeder

 

 

 

 

 

 

Wie funktioniert die Aktion genau?

Der ASB stellt fünf verschiedene Motive zur Verfügung. Sie als Ersthelfer können die Motive ausdrucken oder auf dem Handy/Tablet aufrufen und vor sich halten und dabei ein Foto von sich selbst machen (lassen).

Die fertigen „Bekenner-Fotos“ laden Sie dann auf Ihrem Profil in Facebook, Twitter, Instagram oder Google+ öffentlich hoch und verwenden dabei den Hashtag #EHkannjeder

Wer kein Profil in einem dieser sozialen Netzwerke hat, kann sein Foto auch per E-Mail einsenden an: facebook@asb.de.

Wir sammeln alle Fotobeiträge in einer großen Bildergalerie, sodass nach und nach ein Panorama von Ersthelfern entsteht. Ziel ist es, bis zum 29. November (dem „Geburtstag“ des ASB, denn an diesem Tag fand im Jahr 1888 der erste Erste-Hilfe-Kurs statt) mindestens 1888 Menschen zu motivieren, sich selbst als Ersthelfer sichtbar zu machen.

25-MÄR-2015