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Landesverband Sachsen

Netzwerktreffen Palliativ Care mit dem Schwerpunkt „Ernährung am Lebensende“

Das Netzwerk Palliativ Care beim ASB-Landesverband Sachsen ist eine Austauschplattform für Fachkräfte aller Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegedienste des ASB. Es trifft sich regelmäßig, um sich mit spezifischen Fragestellungen der Pflege und Versorgung von Bewohner:innen und Klient:innen in der letzten Lebensphase auseinanderzusetzen. Schwerpunktthema des jüngsten Netzwerktreffens war die Ernährung am Lebensende.

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Foto: ASB/Hannibal

Beachten wir sensibel und würdevoll verschiedene Glaubensrichtungen bei der Pflege und Versorgung sterbender Menschen in unseren Einrichtungen und Diensten? Mit dieser Fragestellung befassten sich die 20 Teilnehmenden beim jüngsten Treffen des Netzwerk Palliativ Care in Dresden.

„Es ist uns ein Anliegen, dass jeder Mensch, unabhängig von Herkunft und Religion am Lebensende würdevoll begleitet und gut versorgt wird“, ordnete Claudia Haak, Fachreferentin Pflege beim ASB-Landesverband Sachsen, das Thema ein. „Uns ist es wichtig, in den ASB-Pflegeeinrichtungen kultursensible Palliativangebote zu schaffen und diese zu leben, z. B. durch religionsspezifische Rituale oder seelsorgerische Betreuung.“

Außerdem gilt es, bei der Ernährung auf die Bedürfnisse des Menschen in der letzten Lebensphase zu achten, um eine stabile Nahrungsaufnahme zu gewährleisten. Gemeinsam erarbeiteten die Netzwerk-Teilnehmenden, welche Lebensmittel und Kostformen für Schwererkrankte geeignet und notwendig sind. „Wir sollten uns in den entsprechenden Situationen fragen, warum ein Palliativpatient nicht essen kann oder will“, erklärte Claudia Haak. „Das kann sowohl körperliche als auch soziale, physische oder psychische Ursachen haben.“

Weitere Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit waren die Mundpflege im palliativen Setting, die Ernährungsanamnese sowie das derzeit entstehende Orientierungspapier des ASB zum assistierten Suizid. In dem Papier formulieren Expert:innen aus dem Gesamtverband des ASB eine gemeinsame Haltung und Spielräume für Mitarbeitende  bei diesem sensiblen Thema.

Zur Abrundung des Netzwerkstreffens kochten die Teilnehmenden gemeinsam ihr Mittagessen – unter dem Blickwinkel „Was braucht mein Palliativpatient“.