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Freiwillige des Monats Mai 2026

Drei Generationen engagieren sich gemeinsam beim ASB Riesa

Kindern und Erwachsenen sicheres Schwimmen zu vermitteln, Rettungsschwimmer:innen auszubilden und Menschen im Ernstfall zu helfen: Wolfgang Dietel, seine Tochter Anke Leßmann und Enkeltochter Anné Leßmann engagieren sich beim ASB Ortsverband Riesa mit großem Einsatz für andere Menschen. Für dieses generationenübergreifende Ehrenamt wurden sie im Mai vom ASB-Bundesverband als „Freiwillige des Monats“ ausgezeichnet.

Ihr gemeinsames Engagement zeigt eindrucksvoll, wie Ehrenamt verbindet – über Generationen hinweg: Die Familie Dietel/Leßmann, die sich im ASB Ortsverband Riesa e. V. seit vielen Jahren einbringt, wurde vom ASB-Hauptgeschäftsführer Dr. Uwe Martin Fichtmüller im Mai als „Freiwillige des Monats“ geehrt. 

Mit Begeisterung und Leidenschaft seit 1971

Die Geschichte des Engagements der Familie reicht weit zurück: Wolfgang Dietl legte bereits 1971 seinen Rettungsschwimmer ab und war viele Jahre im Freibad sowie an der Ostsee im Einsatz. Seit inzwischen 35 Jahren trainiert er Kindergruppen im Schwimmen und begeistert junge Menschen für das Rettungsschwimmen. Auch heute noch engagiert er sich dafür mit großer Leidenschaft im Ruhestand und ist außerdem im Katastrophenschutz als Rettungsbootführer und Sanitätshelfer aktiv. Dabei betont er: „Es ist großartig Kindern das Schwimmen beizubringen, was mir immer noch sehr viel Spaß macht. Im Katastrophenschutz/Wasserrettung sind wir eine sehr gut funktionierende Einheit, die im Ernstfall anderen hilft.“

Engagement für sicheres Schwimmen

Seine Tochter Anke Leßmann kommt ursprünglich aus dem Schwimmsport und war bereits in jungen Jahren als Rettungsschwimmerin tätig. Spielerisch vermittelt sie sicheres Schwimmen und Tauchen beim Schwimmunterricht und in der Ausbildung neuer Rettungsschwimmer:innen. Was sie dabei motiviert ist, „dass jeder Mensch die Möglichkeit haben sollte, sicher Schwimmen zu lernen“. Daher ist es für Anke Leßmann auch selbstverständlich, sich als Rettungsschwimmerin auch im Katastrophenschutz zu engagieren. Auch beim Jahrhunderthochwasser 2002 hat sie mitgeholfen und war mit dem Boot auf der Elbe dabei und hat die Rettungskräfte bei der Evakuierung unterstützt. Sie erzählt: „Wenn Menschen uns nach einem Einsatz ansprechen und ihren Dank aussprechen, wissen wir, dass wir alles richtig gemacht haben.“ Das Ehrenamt hat einen festen Platz in ihrem Leben: „Meine Familie und mein Arbeitgeber wissen von Anfang an, dass es mich nur mit dem ehrenamtlichen Engagement gibt“, versichert sie. 

Enkelin: Frühe Verbindung zur Wasserrettung und duales Studium beim ASB

Mit Anné Leßmann setzt inzwischen die dritte Generation das Engagement fort. Seit 2021 engagiert sie sich beim ASB, zunächst im Impfteam während der Corona-Pandemie, später auch in der Wasserrettung sowie beim Kinderschwimmen und Seepferdchen-Kursen. Bereits als Kind hat sie viel Zeit in der Schwimmhalle verbracht und hatte durch ihre Familie eine Verbindung zum ASB und zur Wasserrettung. Dadurch hatte sie schon früh einen Bezug zu diesem Ehrenamt und hat früh begonnen, sich selbst einzubringen. Heute studiert sie dual beim ASB. „Wenn ich beim ASB bin, ist es leicht, mich zu engagieren. Wenn ich an der Hochschule bin, ist es manchmal schwieriger, weil das Studium viel Zeit in Anspruch nimmt.“

Die Fortschritte der Kinder sind die beste Motivation

Besonders wichtig ist Anné Leßmann die Arbeit mit Kindern: „Zu sehen, wie sie Fortschritte machen und am Ende vielleicht ihr Seepferdchen schaffen, ist sehr motivierend.“ Gleichzeitig bedeutet ihr das Ehrenamt auch persönlich viel: „Beim ASB treffe ich viele nette Menschen – es ist ein sehr herzliches Miteinander und man fühlt sich einfach willkommen.“

Mit ihrem langjährigen Einsatz im Schwimmsport, in der Wasserrettung und im Katastrophenschutz stehen Wolfgang Dietl, Anke Leßmann und Anné Leßmann beispielhaft für das, was den ASB ausmacht: Gemeinschaft, Verantwortung und gelebtes Ehrenamt über Generationen hinweg.

Text: ASB Bundesverband