Torgau

Das Hausgemeinschaftenmodell als Erfolgsgeschichte in Torgau

Im Jahr 2001 widmete sich der ASB KV Torgau-Oschatz e.V. der Frage, wie moderne Wohnformen für das Leben im Alter aussehen könnten.

Etwas Neues sollte her, etwas Einzigartiges. Da kamen die Forschungsergebnisse des KDA zum sogenannten Hausgemeinschaftenmodell gerade recht. Gesagt, geplant und umgesetzt. Das ASB-Seniorenpflegeheim „Husarenpark“ nahm Gestalt an. Anlässlich des 15-jährigen Bestehens des ASB-Seniorenpflegeheims „Husarenpark“ Torgau, blickten die Beteiligten zurück. 2003, im Jahr der Eröffnung, wusste man nicht, worauf sich der ASB einlässt. „Die ersten Monate waren schwierig“, gibt Geschäftsführerin Ulrike Brucks zu.

Wer im Alter Wert auf individuelles Wohnen bei größtmöglicher Geborgenheit legt, der ist im Husarenpark an der richtigen Adresse. Die Einrichtung bietet Platz für 64 Pflegebedürftige - alles Einzelzimmer mit eigenem Bad.  8 Bewohnerzimmer bilden Hausgemeinschaft, in der sich alle Aktivitäten, wie kochen und Wäsche waschen, abspielen. Dabei klein und gemütlich, familiär eben. Eine gehobene Ausstattung mit der Möglichkeit zur individuellen Entfaltung und Gestaltung, sowie neueste Technik machen die Einrichtung für alle Pflegebedarfe attraktiv.

„Als ich im Mai 2015 die Heimleitung übernahm, weiß ich noch, dass ich am Anfang am meisten von der Gelassenheit in der Einrichtung beeindruckt war. Es schien so, als könnte hier niemanden irgendetwas aus der Ruhe bringen. Bewohnerinnen und Bewohner waren entspannt, die Kolleginnen und Kollegen lustig und beschwingt“, schwärmt Thomas Reichel.

„Selbstverständlich ist die Optik, Lage und Ausstattung einer Einrichtung wie unserer nichts wert ohne unsere Kolleginnen und Kollegen. Ich bin auf jeden Einzelnen stolz! Alle sind mit Herzblut dabei und bemüht, sich bestmöglich um unsere Bewohnerinnen und Bewohner zu kümmern, ihnen einen schönen Lebensabend zu gestalten. Die Kolleginnen und Kollegen sind das Rückgrat der Einrichtung.“ Die Hälfte von ihnen gehört schon fast zum „Inventar“ des Hauses. Zehn Jahre oder länger gehen sie mit dem Haus durch dick und dünn. Wenn das keine Erfolgsgeschichte ist!