Aktionstag für mehr Wertschätzung von Freiwilligen

"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es ..."

"Es gibt nichts Gutes, außer man tut es", sagte Erich Kästner. Und viele Menschen tun „es“ - sogar freiwillig! Beim ASB in Sachsen leisten aktuell mehr als 100 Menschen einen Freiwilligendienst, um die Gesellschaft in verschiedenen Bereichen aktiv mitzugestalten. Was sie leisten, wollen wir heute am Aktionstag für mehr Wertschätzung von Freiwilligen sichtbar machen. Im Interview gibt uns Lisette Kratkey (19) einen Einblick in ihre Aufgaben und ihre Motivation für einen Freiwilligendienst. Sie ist im Bereich Kinderarbeit in der ASB KITA Zwergenland in Zwickau im Einsatz.

"Bislang gefällt es mir super", sagt Lisette Kratkey (19). Sie möchte in ihrem FSJ beim ASB in Zwickau herausfinden, ob sie demnächst eine Ausbildung als Erzieherin startet.

Foto: ASB Sachsen

Wie bist du auf den ASB aufmerksam geworden? Lisette Kratkey: Mein Arzt sitzt im gleichen Gebäude wie der ASB – da habe ich immer das ASB-Logo gesehen, so ist der ASB bei mir hängen geblieben. Nachdem es in dem Kindergarten, den ich selbst als Kind besucht habe keine FSJ-Stelle gab, war meine nächste Anlaufstelle direkt der ASB.

Aus welchem Grund hast du dich für ein FSJ entschlossen? Lisette Kratkey: Das FSJ soll mir vor allem Orientierung geben. Ich habe letzten Sommer mein Abi gemacht und bin noch nicht sicher welchen Weg ich beruflich gehen will. Ich habe ganz viele Interessen. Ich liebe es mit Kindern zusammen zu sein, verbringe schon immer gerne Zeit mit meinen kleinen Neffen. So ist die Entscheidung auf ein FSJ im Kindergarten gefallen. Jetzt bin ich für ein Jahr in der KITA Zwergenland in Zwickau im Einsatz.

Wie hast du die ersten Tage in der Einrichtung erlebt? Lisette Kratkey: Meine Kolleginnen fand ich sofort sympathisch, alle sind professionell und locker! Gefallen hat mir die Herangehensweise: Sie haben mich erstmal viel machen lassen, mich dabei beobachtet und mir im Hintergrund Hilfestellung gegeben, wenn nötig.

Trifft es deine Erwartungen? Lisette Kratkey: Ja, sogar darüber hinaus! Ich bin davon ausgegangen, dass ich in einer festen Gruppe bleibe. Werde aber immer dort eingesetzt, wo ich am meisten gebraucht werde. So habe ich schnell alle Gruppen und Kinder kennen gelernt und das ganze Spektrum eines Kindergartens.

Was war dein schönstes Erlebnis? Lisette Kratkey: Emotional ist es immer, wenn die Kinder gebracht oder geholt werden: Wenn sie mich mit strahlenden in den Augen ihren Eltern vorstellen oder sie morgens auf mich zulaufen und gleich mit mir kuscheln, lesen oder spielen möchten. Das bestärkt mich.

Wie solls danach weiter gehen? Wie sehen deine Zukunftspläne aus? Lisette Kratkey: Vielleicht starte ich eine Ausbildung zur Erzieherin. Bislang gefällt es mir super!

Mehr Informationen zum Freiwilligendiesnt beim

ASB in Sachsen

 

ZUM AKTIONSTAG FÜR MEHR WERTSCHÄTZUNG VON FREIWILLIGEN
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ist eine gemeinsame Initiative von Verbänden, die das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) und den Bundesfreiwilligendienst (BFD) mit ihren Trägern anbieten. Ziel der länder- und verbandsübergreifende Ihr Ziel ist es, mehr öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Freiwilligendienste zu erlangen, die Anerkennung der Freiwilligen in der Gesellschaft zu fördern und zu einer nachhaltigen Wertschätzung ihres Engagements beizutragen. Dass dies nicht nur Lob bedeutet, sondern sich auch in Form einer konkreten materiellen Würdigung äußern kann, zeigt sich auf einer virtuellen Karte auf der Website für-freiwillige.de. Dort können Unterstützungsorte eingetragen werden, an denen es Extras gegen Vorlage des bundesweit geltenden Freiwilligenausweises gibt – beispielsweise Museen, Theater, Schwimmbäder, Sportvereine, Friseure, Bäckereien oder Cafés. Bisher sind über 1.400 Orte auf der Karte markiert – und es sollen noch mehr werden!

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